Aber was denken Sie?
Es gibt einen Blick, der nicht urteilt, sondern kreuzt.
Zwei große Augen, fast weit offen zur Welt, spiegeln Farben, Kontraste und Fragmente der Realität wider, die wie die Geometrien auf seinem Gesicht ineinandergreifen.
Sein Gesicht ist zersetzt, geteilt, neu zusammengesetzt.
Wie die Zeit, in der wir leben.
Wie sich überschneidende Nachrichten.
Wie Emotionen, die die Richtung ändern.
Legen Sie Ihre Hand in einer uralten Geste auf Ihr Gesicht.
Es ist keine Müdigkeit. Es ist Distanz.
Es ist das Schweigen derer, die beobachten, bevor sie sprechen.
Es ist die Aufhebung derer, die die Last der Dinge spüren, sich aber nicht überwältigen lassen.
In seinem Blick liegt eine leichte Verwirrung.
Es ist kein Verlust.
Es ist Bewusstsein.
Die Welt passiert, läuft, bricht zusammen und wird wieder zusammengesetzt.
Er beobachtet es aus der Ferne, wie jemand, der verstanden hat, dass alles vergänglich ist.
Dass der Lärm nachlässt.
Dass Stürme sich selbst verzehren.
Dass jeder Überschuss ein Gleichgewicht findet.
In seinen Augen ruhen Unruhe und Geduld nebeneinander.
Chaos und Harmonie spiegeln sich in den leuchtenden Farben des Gesichts wider. In der Geste der Hand liegt Maß.
„Der Denkende" widersetzt sich nicht der Welt.
Er denkt darüber nach.
Und indem er darüber nachdenkt, übertrifft er es.
Es ist das Porträt von jemandem, der weiß, dass alles vergeht. Und genau aus diesem Grund entscheidet er sich zu bleiben.
Acryl auf Leinwand – 40 x 50 cm